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Daridorexanthydrochlorid ist die API-Form von Daridorexant, einem dualen Orexin-Rezeptor-Antagonisten zur Behandlung von Schlaflosigkeit bei Erwachsenen. Es blockiert die Bindung von Orexin-A und Orexin-B an OX1- und OX2-Rezeptoren, um weckfördernde Signale zu reduzieren und Patienten dabei zu helfen, einzuschlafen und den Schlaf aufrechtzuerhalten, ohne die normale Schlafarchitektur zu stören. Es liegt als weißes bis hellgelbes Pulver mit schlechter Wasserlöslichkeit vor. Der Markenname des Fertigarzneimittels lautet Quviviq und wurde 2022 von der FDA gegen Schlaflosigkeit zugelassen, die durch Schwierigkeiten beim Einschlafen und Durchschlafen gekennzeichnet ist. Dieses Molekül erregt bei generischen Formulierungs- und Registrierungsprojekten weltweit wachsende Aufmerksamkeit.
RECARBRIO (Relebactam) zur Injektion ist ein Kombinationsantibiotikum mit fester Dosis, das für schwere gramnegative Infektionen, einschließlich im Krankenhaus erworbener Lungenentzündung, komplizierter Harnwegsinfektionen und komplizierter intraabdominaler Infektionen, indiziert ist. Jede 1,25-g-Durchstechflasche enthält Imipenem, Cilastatin und Ralibactam. Ralibactam schützt Imipenem vor dem Abbau durch Serin-β-Lactamasen und stellt seine Aktivität gegen resistente Krankheitserreger wieder her. Dieses in den USA (2019) und der EU (2020) zugelassene und in China eingeführte (2020) chemische Arzneimittel der Klasse 4 ist in China noch nicht im Inland zugelassen. Wir bieten umfassende Dienstleistungen im Bereich der Formulierungsentwicklung und des Technologietransfers an. Der sterile Wirkstoff Ralibactam befindet sich derzeit in der Validierungsphase.
Ziel dieser Studie ist die Entwicklung einer neuartigen Cokristallform von Trofinetid, um das bestehende Kristallpatent (gültig bis 2042) zu umgehen. Die Forschung beginnt mit einer umfassenden Festkörper- und Löslichkeitscharakterisierung des Ausgangsmaterials, gefolgt von einer rechnerischen Vorhersage pharmazeutisch akzeptabler Cokristallliganden. Das systematische Screening wird sowohl mit trockenen als auch mit lösungsmittelbasierten Methoden durchgeführt, einschließlich Mahl-, Aufschlämmungs- und Verdampfungstechniken. Vielversprechende Kokristalle werden optimiert, durch PXRD, DSC, TGA und DVS charakterisiert und auf Stabilität unter Stressbedingungen bewertet. Darüber hinaus wird die Einkristallkultivierung durchgeführt, um die Kokristallstruktur zu bestätigen. Die Gesamtprojektdauer wird auf sechs Monate geschätzt.
Merck hat in Zusammenarbeit mit Huanquan und Conquer Biotech die Totalsynthese von MK-0616 öffentlich bekannt gegeben, einem erstklassigen oralen makrozyklischen Peptid-PCSK9-Inhibitor gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Angesichts der strukturellen Komplexität entwickelte das Team eine skalierbare Route durch Optimierung über mehrere Generationen hinweg und reduzierte die Schritte von 63 auf 43 und die lineare Sequenz von 28 auf 21 Schritte. Zu den wichtigsten Innovationen gehören Biokatalyse (KRED, TrpB, Hydroxylase), kristallisationsgesteuerte Reinigung (ohne Chromatographie) und orthogonale Schutzgruppenstrategien. Das Verfahren der zweiten Generation erzielt eine nahezu 1.000-fache Ertragssteigerung, ermöglicht eine Produktion im Tonnenmaßstab und senkt gleichzeitig die Kosten deutlich. Damit setzt es einen Maßstab für die Synthese komplexer makrozyklischer Peptide.
Die Auswahl von Chelatbildnern für gezielte Radionuklide ist eine Präzisionswissenschaft, die sich auf die Abstimmung von Radionuklid, Chelator und Zielvektor konzentriert. Klassische makrozyklische Wirkstoffe wie DOTA bieten eine außergewöhnliche Stabilität für mittelgroße Radionuklide wie ¹⁷⁷Lu und werden in zugelassenen Medikamenten wie Lutathera und Pluvicto verwendet. Für größere α-emittierende Isotope wie ²²⁵Ac weisen neuartige Chelatoren wie Macropa eine „umgekehrte Größenselektivität“ für eine überlegene Komplexierung auf. Das bifunktionale Design ermöglicht eine kovalente Bindung an Antikörper oder Peptide, während eine hohe In-vivo-Stabilität für die Sicherheit entscheidend ist. Neue Forschungsergebnisse, darunter doppelgrößenselektive Chelatoren, ebnen den Weg für integrierte theranostische Anwendungen.
Die eutektische Technologie ist eine innovative Arzneimittelentwicklungsstrategie, die die physikalisch-chemischen Eigenschaften pharmazeutischer Wirkstoffe (APIs) optimiert, ohne deren chemische Struktur zu verändern. Durch die Bildung von Cokristallen mit geeigneten Liganden verbessert dieser Ansatz die Löslichkeit, Stabilität und Bioverfügbarkeit, ermöglicht synergistische therapeutische Effekte und reduziert die Toxizität. Es bietet auch einen praktischen Weg zur Umgehung von Patentbarrieren, da Co-Kristalle als neuartige Einheiten für den Patentschutz in Frage kommen können. Insbesondere kann die FDA Co-Kristallprodukte, die bereits zugelassene Wirkstoffe enthalten, als neue Dosierungsformen gemäß Abschnitt 505(b)(2) einstufen, wodurch möglicherweise die Anforderungen für klinische Studien gestrafft werden. Erfolgreiche Beispiele wie Entresto von Novartis zeigen das erhebliche kommerzielle Potenzial der Technologie.
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