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Brexpiprazol ist ein atypisches Antipsychotikum, das für Schizophrenie, schwere depressive Störungen (Zusatztherapie) und Alzheimer-bedingte Unruhe zugelassen ist. Sein chinesisches Kernpatent läuft im April 2026 aus und öffnet damit die Tür für die Generika-Konkurrenz. Der Syntheseweg umfasst Schlüsselschritte: fluorierte nukleophile Substitution, Benzothiophenbildung über Ethylmercaptat-Benzaldehyd-Reaktion, Cu-katalysierte Boc-Entschützung und zwei nukleophile Substitutionen mit strenger Verunreinigungskontrolle für Zwischenprodukt 7. Verbindung 5 wird gemäß ICH-Richtlinien als konformes Ausgangsmaterial vorgeschlagen. Cosperpharm bietet umfassende Unterstützung für Prozessentwicklung, Qualitätskontrolle und behördliche Dokumentation, um Sie bei der Beschleunigung Ihres Brexpiprazol-Programms zu unterstützen.
Baloxavir marboxil (Xofluza) ist ein neuartiger cap-abhängiger Endonukleasehemmer zur Behandlung von Influenza A und B. Als Prodrug wird es in vivo schnell in seine aktive Form, Baloxavirsäure, umgewandelt, die die Virusreplikation blockiert. Aufgrund seiner langen Halbwertszeit ist eine orale Einzeldosis über den gesamten Behandlungsverlauf hinweg möglich. Ursprünglich von Shionogi aus einem HIV-Integrase-Inhibitor-Leitfaden entwickelt, wurde es später gemeinsam mit Roche entwickelt und zunächst in Japan (2018), dann in den USA (2018) und in China (2021) zugelassen, wo es in die nationale Erstattungsliste aufgenommen wurde. Die industrielle Synthese wurde über drei Generationen hinweg optimiert, um die Atomökonomie und die Umweltverträglichkeit zu verbessern. Baloxavir Marboxil bietet ein neues Paradigma in der Influenza-Therapie und inspiriert zur weiteren Entdeckung antiviraler Medikamente.
Amenamevir (Amenalief) ist ein antivirales Medikament, das gemeinsam von den japanischen Unternehmen Astellas und Maruho entwickelt wurde. Es wirkt, indem es die Aktivität der Helikase-Primerase während der viralen DNA-Replikation hemmt, wodurch die Virusproliferation blockiert und Herpes Zoster behandelt wird. Das Medikament wurde im August 2017 in Japan zur Vermarktung zugelassen. Das Dosierungsschema ist wie folgt: Erwachsene sollten einmal täglich 400 mg nach den Mahlzeiten einnehmen.
Vibegron ist ein wirksamer und selektiver β₃-adrenerger Rezeptoragonist, der im Dezember 2020 von der FDA für die Behandlung der überaktiven Blase (OAB) und der Dranginkontinenz zugelassen wurde. Dieses kleine Molekül (C₂₆H₂₈N₄O₃, MW 444,53) steigert die Blasenkapazität durch Entspannung des Detrusormuskels. Ein bahnbrechender Syntheseweg, den Merck im Jahr 2018 entwickelt hat, basiert auf einer dynamischen kinetischen Auflösung (DKR), die durch eine rational entwickelte Ketoreduktase (KRED-p301) ermöglicht wird und ein racemisches Keton mit 95 % Ausbeute und 99,4 % Enantiomerenüberschuss in den chiralen Aminoalkohol umwandelt. Die Totalsynthese verläuft über sieben Schlüsselschritte: Oxidation-Strecker-Boc-Schutz, Grignard-Addition, enzymatische DKR, Sonogashira-Kupplung, alkalische intramolekulare Cyclisierung, TMS-Schutz/Hydrierung mit ausgezeichneter Diastereoselektivität (95:5) und abschließende Amidbindungsbildung (93 % Ausbeute). Dieser prägnante und hoch enantioselektive Ansatz unterstreicht die Leistungsfähigkeit der Biokatalyse in der pharmazeutischen Herstellung.
Icatibantacetat ist ein synthetisches Decapeptid, das 2011 von der FDA für die akute Behandlung des hereditären Angioödems (HAE) bei Erwachsenen zugelassen wurde. Als wirksamer, selektiver kompetitiver Antagonist des Bradykinin-B2-Rezeptors wirkt es der Bradykinin-induzierten Gefäßerweiterung und Gefäßpermeabilität entgegen und lindert dadurch Schwellungen, Entzündungen und Schmerzen bei HAE-Anfällen. Das Peptid enthält fünf nicht proteinogene Aminosäuren, die ihm eine hohe Stabilität und Rezeptoraffinität verleihen.
Natürliche Peptide sind ausgezeichnete „molekulare Schlüssel“ – sie haben eine hohe Affinität, gute Selektivität und geringe Toxizität. Allerdings weisen sie von Natur aus drei große Schwächen auf: Sie werden von Proteasen leicht zerhackt, haben Schwierigkeiten, Zellmembranen zu durchdringen und bleiben zu kurz im Körper. In den letzten drei Jahrzehnten haben Pharmaexperten diese Defizite systematisch mit einem „Werkzeugkasten spezieller Aminosäuren“ angegangen. Dieser Artikel verwendet eine einfache Sprache und eine große Anzahl von Diagrammen, um CMC-Forschungs- und Entwicklungskollegen dabei zu helfen, diese Toolbox vom Prinzip bis zur Implementierung zu zerlegen und zu verstehen.
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